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Das sind wir ...
 

​​​In vierter Generation verleihen Klaus und Heidi Geier

der Imkerdynastie neuen Glanz – getragen von zeitgemäßer Eleganz, visionärer Kreativität und feinsinnigem Innovationsgeist.

Villa Immenheim in Hirt – historischer Ort der Imkerfamilie Neunteufel

Villa Immenheim in Hirt

Historisches Bienenhaus mit Neunteufel-Streulibeuten – Imkertradition in Kärnten

Bienenhaus mit den bekannten Neunteufel - Streuli die auch noch heute verwendet werden.

Historisches Bienenhaus mit Neunteufel-Streulibeuten – Imkertradition in Kärnten

Franz mit der Friesacher Hütte, welche noch im Garten der Villa Neunteufel in Friesach steht.​

 

die erste generation

Franz Neunteufel 

Franz wurde 1873 als Sohn eines Mühlenbesitzers und Imkers in Frankenfels geboren. Schon im Kindesalter galt den Bienen sein größtes Interesse. 1901 führte ihn sein Weg als Stationsaufseher nach Hirt, - seine wahre Leidenschaft blieb stets dieselbe: die Imkerei.

 

Nur zwei Jahre später gehörte er zu den engagierten Gründern

des Landesverbandes der „Bienenwirte in Kärnten“. Bald schon reichte sein Einfluss weit über die Landesgrenzen hinaus – als geschätzter Fachmann und ständiger Delegierter im K.u.K. Zentralverein in Wien.

 

1904 erhob er seine Stimme für die Kärntner oder Krainer Biene

– jene Carnica, die heute zu den bedeutendsten Zuchtlinien gehört. Franz Neunteufel erkannte ihr Potenzial früh und setzte sich leidenschaftlich für sie ein.

 

1908 errichtete er die Villa Immenheim, damals größte Bienenzuchtanstalt Österreichs, die mit seinen weiterentwickelten Streulibeuten zum Zentrum seiner Ausbildungs- und Forschungs-arbeit wurde.​ Um davon leben zu können, begann er im unteren Metnitztal mit dem Bau der Bienenhütten.​

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Eiserner Fleiß und Ausdauer erhielten und erweiterten den Betrieb. Er hatte einen eigenen Haustischler, Praktikanten und Lehrlinge. Seine 2 Söhne und 3 Töchter wurden zu den schweren Arbeiten herangezogen. Fahrzeuge waren damals nicht vorhanden, - die schweren Stöcke mussten mit Ziehkarren und Muskelkraft transportiert werden. 1910 unterrichtete er in Lehrkursen.

Zu dieser Zeit besaß er bereits über 300 Bienenvölker.

 

In seinen besten Jahren pflegte er unglaubliche 600 Völker.

 

Mehr als ein Jahrzehnt wanderte er mit ihnen ins Kärntner Unterland, fast drei Jahrzehnte lang ließ er einen eigenen „Bienenzug“ mit 24 Waggons und rund 400 Völkern nach Niederösterreich rollen – eine logistische Meisterleistung, die heute beinahe abenteuerlich wirkt.

1924 absolvierten Franz Neunteufel und sein Sohn Heinz die

große Wanderlehrprüfung und Imkermeisterprüfung mit ausgezeichnetem Erfolg.

 

Als Franz Neunteufel am 9. Juli 1956 starb, hinterließ er nicht nur ein Unternehmen, sondern ein Erbe: moderne Betriebsweisen,

den berühmten „Neunteufel-Kasten“ und Erkenntnisse über

Bienen und Umwelt, die ihrer Zeit weit voraus waren.

 

In 56 Jahren Berufsimkerei schuf er ein Werk, das bis heute in Österreichs Imkerwelt nachhallt.

Friesacher Bienenhütte im Garten der Villa Neunteufel in Friesach

Heinz Neunteufel sen.

Heinz Neunteufel sen. – Familiengeschichte der Imkerei Neunteufel

Die 13 Bienenhütten von Heinz

Die zweite Generation

Heinz und Franz Neunteufel (Söhne)

 

Nach Franz’ Tod übernahmen seine Söhne Heinz und Franz jun. die Imkerei und führten sie in seinem Sinne weiter. Heinz formte den Betrieb um, indem er große Stände von bis zu 120 Völkern auf kleinere, krisensichere Einheiten reduzierte.

 

Seine Kinder Heinz und Herti waren dabei stets fleißige Helfer.

 

Der Betrieb umfasste rund 300 Bienenvölker auf 13 Außenständen im Umkreis von 20 Kilometern. Ab 1946 wurden diese erstmals per Auto betreut – im Falle von Heinz mit dem legendären grünen

VW-Kübelwagen, der in der Region bald Kultstatus hatte.

​Heinz war zusätzlich leidenschaftlicher Schauspieler und wirkte bei den Burghofspielen sowie in mehreren TV-Produktionen mit. Durch diese Tätigkeit entwickelte er zahlreiche Freundschaften,

aus denen langjährige Honigkundschaften entstanden. Viele bekannte Persönlichkeiten gingen in Hirt ein und aus – und bis heute zählen deren Kinder und Enkel zum treuen Kundenkreis.

Der Neunteufel-Honig ist auch noch HEUTE 

weit über die Grenzen hinaus bekannt.

 

Nach Heinz’ Tod 1984 ging der Betrieb an seine Kinder über:
Heinz jun. erhielt die Villa Immenheim in Hirt, -

Herti die Villa Neunteufel in Friesach, wo sich noch heute der Hauptsitz der Imkerei befindet.

 

Franz starb früh. Sein Sohn Ferdinand macht mit Umsicht, Fleiß

und Können dem Namen Neunteufel durch seine Königinnen-zucht alle Ehre. Auch er starb sehr früh.

Historische Aufnahme: Imkerei-Arbeit mit Bienenschwarm in der Familie Neunteufel
Bienenhütten aus der Zeit von Heinz Neunteufel – Wanderimkerei in Kärnten

Das Geschwisterpaar Heinz und Herti

Lebkuchenkunstwerke aus der Familie Neunteufel – Tradition & Handarbeit
Historische Aufnahme: Imkerei-Arbeit mit Bienenschwarm in der Familie Neunteufel

die dritte generation

Heinz jun. und Herti

Heinz Neunteufel jun. absolvierte eine Tischlerausbildung und ließ dieses Handwerk in seine Arbeit als Imker einfließen.

Bereits im Alter von 21 Jahren wurde er zum jüngsten Obmann des BZV Friesach gewählt.

 

Herti Wachernig-Neunteufel führte die Imkerei mit außergewöhnlichem Engagement weiter und betreute rund 100 Bienenvölker in den traditionellen Neunteufel-Streulibeuten.

 

2024 wurde sie für 50 Jahre Mitgliedschaft im Friesacher Bienenzuchtverein mit dem Bronzenen Weippl geehrt – ein Zeichen ihrer jahrzehntelangen Treue zur Imkerei.

Auch mit ihren einzigartigen Lebkuchenkunstwerken prägte Herti unzählige Feste – zigtausende ihrer liebevoll verzierten Stücke verschönerten im Laufe der Jahre die Festtafeln vieler Anlässe.

Herti verstarb am 16. Jänner 2026 

Porträt von Klaus Geier – Honigmanufaktur Imkerei Neunteufel in Friesach

Klaus Geier

Werkstatt: Bau von Holz-Beuten und Rähmchen in der Imkerei Neunteufel (Friesach)
Gestapelte Holzbeuten aus eigener Fertigung – Imkerei Neunteufel in Friesach, Kärnten

die vierte generation

Klaus und Heidi

1997 führte Herti ihren Schwiegersohn Klaus Geier in die Imkerdynastie ein. Dieser absolvierte sämtliche Ausbildungen

und wurde von Herti gründlich in die Neunteufel-Betriebsweise eingearbeitet. Was als Hobby begann, entwickelte Klaus mit Beharrlichkeit weiter: Er modernisierte den Betrieb, automatisierte Abläufe und brachte die Imkerei technisch auf den neuesten Stand.

 

Mit wachsender Völkerzahl und neuen Ideen machte er 2022

die Imkerei zu seinem Hauptberuf.

 

Heute führen Klaus und Heidi Geier (Urenkelin) die Imkerei in vierter Generation mit großer Leidenschaft und klarer Zukunftsvision.

Rund 150 Bienenvölker werden nach wie vor in traditioneller Handarbeit betreut. Jeder Bienenstock, jedes Rähmchen entsteht

– wie einst – in der eigenen Werkstatt.

 

Ein besonderes Anliegen des Familienbetriebs ist die Bewahrung der Geschichte: Historische Bienenhütten werden liebevoll restauriert und lebendig gehalten.

2022 eröffneten Klaus und Heidi den Shop am Anwesen der Villa Neunteufel. Hier entstehen alle Produkte in sorgfältiger Handarbeit direkt im Betrieb nebenan– vom mehrfach prämierten Honig bis zu Spezialitäten aus dem Bienenvolk.

 

Seit Juni 2023 wird das Angebot durch Bienenstockluft-Inhalationen ergänzt – ein Herzensprojekt von Klaus Geier und

Dr. Michael Neunteufel, einem weiteren Urenkel der Familie.

Die Familie Neunteufel steht seit 125 Jahren für

Imkertradition, Fachwissen und gelebte Leidenschaft.


Ihre Geschichte zeigt, wie Innovation und Tradition, Fleiß und Vision, Qualität und Verantwortung über Generationen hinweg ein beeindruckendes Erbe formen können –

ein Erbe, das weiterlebt, wächst und auch künftige Generationen prägen wird.

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